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Umbruch bei inMusic: Native-Instruments-Mitarbeiter müssen gehen, Dirk Ulrich rettet Brainworx
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Umbruch bei inMusic: Native-Instruments-Mitarbeiter müssen gehen, Dirk Ulrich rettet Brainworx

News. 17. Juli 2026 | / 5,0

Geschrieben von:
Christoph Gleich

Während inMusic bei Native Instruments (NI) rund 100 Jobs streicht, kauft Gründer Dirk Ulrich Brainworx und Plugin Alliance zurück. Die Übernahme zeigt damit einmal mehr, dass es bei einem Konzernkahlschlag nicht nur Verlierer gibt.

Das Soundwide-Imperium, einst als Riesending unter dem Dach von Native Instruments verkauft, existiert nicht mehr. Es zerfällt gerade Marke für Marke. Den Anfang macht ausgerechnet jener Teil, der übrig bleiben sollte.

Bei Native Instruments in Berlin sollen rund 100 Mitarbeiter:innen entlassen worden sein, quer durch fast alle Abteilungen. Besonders hart traf es offenbar den Kundensupport, der laut einem ehemaligen Mitarbeiter komplett gestrichen wurde, weil inMusic den Support konzernweit zentralisieren will. Ein weiterer Ex-Mitarbeiter berichtet von "bezahlter Freistellung" bis September für Teile der Hardware-Entwicklung, deren Aufgaben danach vermutlich in andere inMusic-Marken wandern. Offiziell hat sich weder inMusic noch NI dazu geäußert.

Das einstige Imperium zerfällt

Gleichzeitig hat Dirk Ulrich, Gründer von Brainworx und Plugin Alliance, beide Firmen über sein neues Unternehmen RCKFRC zurückgekauft. Ulrich hatte Brainworx und Plugin Alliance 2021 an die NI-Gruppe verkauft, blieb bis Ende 2022 CEO, saß danach im Fachbeirat und verließ die Firma Anfang 2024. In seinem Brief an die Community beschreibt er die Rückkehr explizit "nicht als Neustart, sondern als Fortsetzung mit erneuertem Fokus und erneuerter Verantwortung". Auslöser seien die vielen Kund:innenanfragen der letzten Monate gewesen, die sich nach der Zukunft ihrer Lizenzen erkundigt haben.

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Mit dem Rückkauf ist das einstige NI-Imperium endgültig auseinandergefallen. iZotope ging bereits an Boris FX. Jetzt folgen Brainworx und Plugin Alliance zu Ulrich. Übrig bleibt bei inMusic nur noch der Markenkern Native Instruments selbst, dafür mit deutlich weniger Personal. Ulrich, zu dessen Firma bereits die Sound-Marken Apogee und Manley Laboratories gehören, bedankt sich jedenfalls schon bei inMusic-CEO Jack O’Donnell für die "professionelle und konstruktive Zusammenarbeit" während der Übergangsphase.

Für Kund:innen von Brainworx und Plugin Alliance soll sich laut Ulrich derweil nichts ändern. Lizenzen bleiben gültig, bestehende Produkte wie der Mid-Side-Equalizer bx_digital V3 werden weiterentwickelt. Für die entlassenen NI-Mitarbeiter:innen in Berlin gilt das nicht.

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Veröffentlicht in News und getaggt mit Boris FX , brainworx , Dirk Ulrich , inMusic , izotope , Musikindustrie , Native Instruments , News , Plugin Alliance , RCKFRC

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