Techno und Hip-Hop treffen beim neuen TFELD-Festival aufeinander. Die Veranstalter wollen damit Berlins "prägendste Sounds" auf einer Bühne zusammenführen.
Am 22. August 2026 findet auf dem Tempelhofer Feld erstmals das TFELD-Festival statt – ein eintägiges Event, das unter dem Motto "Berlin Acts Only" Techno und Hip-Hop zusammenbringt. Die Veranstalterfirma Live Nation begründen die Kombination historisch: Beide Genres hätten am ehemaligen Flughafen ihren Weg nach Berlin gefunden. Jetzt würden sie dort gemeinsam gefeiert.
Das Line-up ist entsprechend zweigleisig aufgestellt. Auf der Techno-Seite stehen Paul Kalkbrenner, Ellen Allien und Marlon Hoffstadt. In der Hip-Hop-Ecke wärmen sich unter anderem Pashanim und Baby Bens auf. Dazu wolle man mit AK Ausserkontrolle und Spacer Woman "ein breites Aufgebot" aus der Berliner Undergroundszene vorstellen. Alles verraten ist damit aber noch nicht. Die Veranstalter kündigen eine "Secret-Headlinerin" an, die dementsprechend noch nicht genannt wurde.
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Airwaves, Bruder!
Wie "Berlin Calling" neben "Shababs botten" klingt, lässt sich auf dem Tempelhofer Feld ab 13 Uhr erfahren. Außerdem liefert das Techno-Crossover: einen Basketballcourt, Kunstinstallationen sowie Flohmarkt. Nach 22 Uhr übernimmt, und das ist die eigentliche Pointe des Tages, das Watergate die Regie. Die inzwischen geschlossene Location wird für eine Nacht in einem Hangar-Nachbau wiederauferstehen und bis sechs Uhr morgens Berlins Clubtod symbolisch rückgängig machen. Zynisch könnte man fragen, ob ein Club-Comeback als Festival-Add-on nicht auch ein Statement über den Zustand der echten Clublandschaft ist. Tanzen darf man – sofern das bereits ausverkaufte Ticket dafür vorhanden ist – trotzdem.
Die regulären Tickets folgen noch einem Early-Bird-Modell. Der Preis stieg von anfänglich 69 Euro täglich um einen Euro und liegt aktuell bei knapp 90 Euro. Laut Veranstaltern soll das Festival damit "bewusst niedrigschwellig" bleiben. Ein Vergleich mit anderen Berliner Großevents zeigt allerdings, dass sich TFELD preislich im üblichen Rahmen bewegt. Für den 22. August erwarte man dennoch rund 25.000 Besucher:innen.
Foto: Lear 21 - Eigenes Werk, CC BY-SA 4.0,