Seratos DJ-Software wandert aufs iPhone. Die App streamt aus Spotify und Apple Music und funktioniert mit über 120 DJ-Controllern.
Serato DJ läuft erstmals vollwertig auf iPhone und iPad. Die iOS-Version bringt Stems, über 60 Effekte, Performance-Pads und DVS-Unterstützung mit. Mehr als 120 Controller von AlphaTheta, Hercules, Numark, Rane und anderen Herstellern lassen sich laut Serato direkt anschließen. Wer keine eigenen Dateien dabeihat, streamt aus Spotify, Apple Music oder anderen Streamingdiensten. Somit greift Serato deutlich nach der Krone im iOS DJ-Markt, die bisher Algoriddim mit ihrer "djay" App trägt.
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Bisher hatte Serato auf iOS nur Serato Remote im Angebot, mit dem sich die Desktop-Version zum Beispiel via iPad fernsteuern ließ. Das eigentliche Mixing fand weiterhin am Laptop statt. Serato DJ 5.0 funktioniert jetzt ohne Rechner. Musik kommt über den neuen iOS-Transfer vom Computer aufs Gerät. Cue-Punkte, Beatgrids und Metadaten wandern so gleich mit.
Serato für iOS
Serato DJ 5.0 war seit September als öffentliche Beta verfügbar. Die Analyse-Engine Lucid Beatgrids soll Tempowechsel und Downbeats selbstständig erkennen. Mit Cue Loops lässt sich ein Loop direkt aus einem Cue-Punkt starten. Open Streaming erlaubt es, Tracks verschiedener Anbieter parallel zu nutzen, ohne das Konto zu wechseln. Zur Erinnerung: Spotify war erst im September 2025 in Serato DJ, djay Pro und rekordbox eingezogen.

Auf iOS ist Serato DJ allerdings nicht allein. Algoriddims djay ist als App etabliert. AlphaThetas rekordbox gibt es ebenfalls für mobile Geräte. Serato setzt vor allem auf die große Hardware-Kompatibilität und den Datenabgleich mit der Desktop-Software.
Die App lässt sich kostenlos laden. In der Gratisversion stehen zwei Decks und grundlegende Funktionen bereit. Alles Weitere schaltet eine Serato-DJ-Suite-Lizenz oder eine eigene iOS-Lizenz per In-App-Kauf frei. Die iOS-Lizenz soll einmalig 149 Euro kosten.