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Mehr als nur Drehregler: Wie der Behringer BCR32 als Hardware-Sequencer punktet
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Mehr als nur Drehregler: Wie der Behringer BCR32 als Hardware-Sequencer punktet

News. 18. August 2026 | 4,7 / 5,0

Geschrieben von:
Boris Alexander

Mit dem BCR32 bringt Behringer einen Nachfolger des legendären BCR2000 auf den Markt. Das Gerät vereint MIDI-Controller- und Sequenzerfunktionen, die ursprünglich als inoffizielle Firmware (Zaquencer) entwickelt wurden und nun fest integriert sind.

Das Unternehmen Behringer wurde Ende der 1980er-Jahre gegründet und gehört heute zur Holding Music Tribe. Behringer ist für sein breites Portfolio an Studio- und DJ-Equipment zu günstigen Preisen bekannt und bietet zudem zahlreiche Nachbauten legendärer Synthesizer an. Der jetzt aufgetauchte BCR32 ist allerdings ein eigenständiges Gerät für Studio- und Live-Einsätze.

Behringer BCR32: MIDI-Controller und Sequencer

Der Behringer BCR32 ist mit 32 frei zuweisbaren Multifunktions-Drehreglern mit LED-Ring ausgestattet. Diese können sowohl als MIDI-CC-Controller als auch für Sequenzer-Funktionen wie BPM, Clock oder Notenanzeige verwendet werden. Darüber befinden sich 16 Taster für Parameter wie Pitch, Velocity, Mute, Direction, Shuffle oder Step Skip. Ein OLED-Display mit Endlosregler dient der Auswahl von Spuren und Transportfunktionen sowie dem Laden und Speichern von Presets. Anschlussseitig bietet das Gerät zwei USB-C-Ports, ein vollwertiges 5-Pin-MIDI-Interface mit Eingang und zwei Ausgängen, zwei Footswitch-Eingänge, Sync In/Out sowie vier CV/Gate-Ausgänge zur Ansteuerung von Synthesizern, Drumcomputern oder Modularsystemen.

Das Kernstück ist der integrierte Zaquencer, ein 32-Step-Sequenzer für vier monophone oder polyphone Spuren mit Speicherplatz für bis zu 192 Patterns. Pro Spur können zwei unabhängige MIDI-Befehle wie Program Change, Aftertouch, Pitch Bend oder CC gesendet werden.

Der Zaquencer wurde ursprünglich von ZAQ Audio als alternative Firmware für den 2005 erschienenen BCR2000 entwickelt. Er verwandelte den Controller in einen eigenständigen Hardware-Sequenzer und verschaffte ihm damit Kultstatus auf dem Gebrauchtmarkt. Für den BCR32 hat Behringer nun direkt mit dem ursprünglichen Zaquencer-Entwickler zusammengearbeitet.

Aktuell gibt sich Hersteller Behringer noch bedeckt, einen Produktlink gibt es daher noch nicht. Das Gerät kann aber bereits vorbestellt werden.

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