Die Padovicz-Gruppe verkündet einen neuen Club im ehemaligen Watergate – Details bleiben vage. Ein Anruf bei der Verwaltungsgesellschaft brachte nur eine Antwort: nichts.
Seit Donnerstag geistert die Meldung durchs Berliner Nachtleben, dass in die alten Watergate-Räume an der Oberbaumbrücke wieder ein Club einziehen soll. Die Padovicz-Gruppe soll gegenüber dem RBB bekanntgegeben haben, dass dort ein "international erfolgreicher Clubbetreiber" aktiv werden wird. Wer genau, wann genau – Fehlanzeige.
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Auch eine Bestätigung der Berlin Projekt Immobilienmanagement GmbH, der zentralen Verwaltungsgesellschaft innerhalb der Firmengruppe von Investor Gijora Padovicz, der über ein Geflecht aus GmbHs und KGs einen Großteil seines Berliner Immobilienimperiums steuert, blieb bislang aus. Auf Nachfrage von Loop Rituals zu den angeblichen Plänen hieß es: "Kann ich Ihnen nichts zu sagen." Mehr als das, was auf Instagram steht, gibt es offenbar nicht.
Das ist insofern bemerkenswert, als Padovicz kein Unbekannter im Clubkontext ist. Der Investor ist auch Inhaber des Wilde-Renate-Geländes, die erst zuletzt eine Verlängerung des Mietverhältnisses erreicht hat – garniert mit einer öffentlichen Entschuldigung des Renate-Teams für die vorherige Kommunikation.
Das Watergate selbst steht seit seiner Schließung Ende 2024 leer, die Marke lebt seither nur als Open-Air-Reihe unter dem Motto "Don't Stop The Dance" weiter. Ob aus der Kurzmeldung in einem Reel tatsächlich ein neuer Club an der Spree wird, oder ob das Ganze in derselben PR-Nebelwand verschwindet, aus der es kam – dazu, siehe oben: "Kann ich Ihnen nichts zu sagen".
Foto: Oh-Berlin.com, CC BY 2.0