Mit dem Memory V veröffentlicht Arturia eine virtuelle Nachbildung des legendären Memorymoog, eines polyphonen Analogsynthesizers aus den frühen 1980er-Jahren.
Das französische Unternehmen Arturia entwickelt seit 1999 Software-Instrumente und Hardware-Synthesizer. Mit der V Collection bietet der Hersteller eine umfangreiche Sammlung virtueller Emulationen klassischer Synthesizer, die zuletzt um Instrumente wie den SynthX V und Pigments 7 erweitert wurde. Das neueste Plug-in trägt den Namen Memory V und basiert auf dem zwischen 1982 und 1985 produzierten Moog Memorymoog.
Arturia Memory V: Software-Emulation des legendären Memorymoog
Das Original galt als einziger echter polyphoner Analogsynthesizer der klassischen Moog-Ära. Es bot sechs Stimmen mit je drei Oszillatoren. Gut erhaltene Exemplare sind heute selten und entsprechend teuer.
Der Memory V modelliert die Architektur des Originals mit drei spannungsgesteuerten Oszillatoren pro Stimme und dem charakteristischen Ladder-Filter, das auf Arturias TAE-Technologie basiert. Hinzu kommen nichtlineare Mixer- und VCA-Komponenten sowie ein zusätzlicher Drive-Regler. Die Stimmenzahl beträgt standardmäßig sechs und lässt sich auf zwölf erweitern. Im Unison-Modus werden alle Stimmen zu einem monophonen Signal aus bis zu 15 Oszillatoren gebündelt.
Der Arturia Memory V bietet Funktionen, die es beim Original nicht gab. So wurden ein Multi-Arpeggiator, ein Drag-and-Drop-Modulationssystem, ein Sync-1-to-3-Modus sowie Unterstützung für MPE, NKS und MTS-ESP ergänzt. Darüber hinaus umfasst das Plugin eine Panning-Modulation pro Stimme und ein integriertes Effekt-System.

Im Lieferumfang sind des virtuellen Instruments sind über 300 Presets enthalten. Der Preis liegt bei 149 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller-Website.