Mit Tonal Balance Control 3 bringt iZotope ein Update seines Referenz-Mixing-Plug-ins auf den Markt. Dabei setzt das Update verstärkt auf Streaming-Integration und intelligente Analysefunktionen.
Der US-amerikanische Audio-Softwarehersteller iZotope, bekannt für seine professionellen Tools in den Bereichen Mixing, Mastering und Audio-Restauration, hat mit Tonal Balance Control 3 die dritte Generation seines Referenz-Plug-ins vorgestellt. Das Unternehmen zählt seit Jahren zu den führenden Entwicklern im Pro-Audio-Segment und hat sich insbesondere mit Produkten wie Ozone und Neutron in Studios weltweit etabliert.
iZotope veröffentlicht Tonal Balance Control 3
Mit Tonal Balance Control 3 verfolgt iZotope einen praxisnahen Ansatz: Erstmals können Nutzer den "Audio-Fingerabdruck" beliebiger Songs erfassen – auch direkt aus Streaming-Diensten wie Spotify oder YouTube – und ihn als Referenz für eigene Produktionen nutzen. Ein neuer Audio-Capture-Workflow ermöglicht zudem eine schnelle Analyse externer Quellen und einen visuellen Vergleich mit dem eigenen Mix.
Die überarbeitete Target-Bibliothek enthält eine Vielzahl genrebasierter Klangprofile, die durch die Analyse professioneller Produktionen entstanden sind. Diese lassen sich gezielt durchsuchen und speichern. Zudem wurde die Integration mit den Mixing- und Mastering-Tools von iZotope weiter vertieft. Referenzen können nun direkt in Ozone und Neutron übernommen und beispielsweise im Master Assistant oder Mix Assistant verwendet werden.
Zu den technischen Neuerungen zählen erweiterte Metering-Funktionen für Vocal-Balance, Dynamik und Stereobreite sowie ein Low-End-Crest-Faktor, der eine präzisere Kontrolle des Bassbereichs ermöglicht. Mithilfe des integrierten Hybrid-EQs sind zudem schnelle Eingriffe direkt im Frequenzspektrum möglich.
Tonal Balance Control 3 ist ab sofort für 135 Euro bzw. als Upgrade für 99 Euro erhältlich. Es wird als Standalone sowie als AAX-, AU- und VST3-Plug-in geliefert. Weitere Informationen gibt es auf der Website des Herstellers.
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