Der schwedische Hersteller Teenage Engineering erweitert die K.O.-Familie um den EP-136 K.O. Sidekick, einen kompakten Mixer mit Effektprozessor und Audiointerface.
Teenage Engineering zählt seit Jahren zu den eigenwilligsten Herstellern der Musikelektronikbranche. Das 2005 in Stockholm gegründete schwedische Unternehmen machte sich zunächst mit dem OP-1 einen Namen. Dabei handelt es sich um einen kompakten Allround-Synthesizer, der Design und Funktionalität auf ungewohnte Weise verbindet. Mit den Pocket Operators etablierte Teenage Engineering später eine Linie preiswerter Kleingeräte, die trotz ihrer minimalistischen Bauform überraschend viele Funktionen boten.
Teenage Engineering EP-136 K.O. Sidekick
Heute präsentiert der Hersteller den EP-136 K.O. Sidekick, ein Gerät, das als Erweiterungsmodul für das Ökosystem rund um den K.O. II dient. Der K.O. II ist ein mobiler Sampler mit Sequencer, Effekten und Looper. Kernstück des neuen EP-136 K.O. Sidekick ist ein Zweikanal-Mixer mit integriertem Effektprozessor und USB-Audiointerface. Letzteres bietet acht Eingänge und vier Ausgänge. Gleichzeitig lässt sich das Gerät auch als MIDI-Controller nutzen. Es stehen sechs Performance-Effekte zur Verfügung, die über ein druckempfindliches FX-Pad sowie einen Tap-FX-Sequencer gesteuert werden. Drei wählbare EQ-Stile und eine Dual-Channel-Beat-Match-Funktion ergänzen das Paket. Wer mehr Kanäle benötigt, kann mehrere Sidekicks miteinander verketten.

Die Anschlüsse beschränken sich laut Angaben des Herstellers bewusst auf das Nötigste. Es gibt zwei Stereoeingänge und ein Aux-Eingang mit 3,5-mm-Klinke sowie je ein Main- und ein Cue-Ausgang. Die Stromversorgung kann wahlweise über zwei AAA-Batterien oder per USB-C erfolgen. Mit Maßen von 240 x 88 x 16 mm und einem Gewicht von 300 Gramm ist der Sidekick kaum größer als ein Taschenrechner. Der Preis liegt bei 189 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller-Website.