Im Rahmen der Superbooth 26 stellt Making Sound Machines seine neue polyphone Touch-Synthesizer-Familie Plinky 12 vor.
Die Superbooth findet vom 7. bis 9. Mai 2026 im FEZ Berlin in der Wuhlheide statt. Auf der dreitägigen Messe präsentieren über 300 Aussteller aus mehr als 30 Ländern ihre Neuheiten. Neben den internationalen Ausstellern bietet die Superbooth ein Programm aus Gesprächskonzerten, Workshops und Produktpräsentationen.
Superbooth 26: Plinky 12 Blocks, Chords und Toadstep
Making Sound Machines nutzt die Messe für eine Weltpremiere. Dort werden Plinky 12 Blocks, Chords und Toadstep erstmals vorgestellt. Die Instrumente kommen voraussichtlich im Sommer 2026 in den Handel.
Plinky 12 ist eine Familie expressiver, polyphoner Touch-Synthesizer. Die drei Instrumente teilen sich eine gemeinsame Synth-Engine, die von mmalex entworfen wurde und den unverwechselbaren Klang des Original-Plinky aufgreifen soll. Das Gehäuse misst 12 × 12 Zoll bei einer Tiefe von 12 mm. Für die Hardware-Basis wird es drei verschiedene Touch-Panels geben. Beim Kauf ist eines der drei Panels enthalten. Die anderen beiden können separat erworben und vom Anwender ausgetauscht werden.
Allen drei Panels liegt dasselbe Grundprinzip zugrunde: Touch-first-Interaktion und eine neue polyphone Synth-Engine, die Samples von einfachen Sounds bis hin zu Wavetables verarbeiten kann.
Plinky 12 Chords nutzt die Plinky-12-Synth-Engine für Bässe, Melodien und Chords, mit XY-Modulation zum Morphen zwischen Sounds. Ein FX-Bereich mit Delay und Reverb verarbeitet auch externes Audiosignal. Chords kann zudem als MIDI-Controller für externe Synthesizer eingesetzt werden.
Bei dem Plinky 12 Toadstep handelt es sich um einen 4-Spur-MIDI/CV-Sequencer und eine Groovebox, die stark von den RYK M185 und Metropolis/x Sequencern inspiriert ist. Toadstep bietet Step-Repeating und Ratcheting, mit denen sich Sequenzen über 16 Schritte hinaus verlängern lassen, sowie Per-Step-Slides, Wahrscheinlichkeit, Velocity, Gate-Length und Randomisierung. Pro Spur stehen acht Patterns mit vollständigem Pattern-Chaining zur Verfügung. Sounds und Song-Presets lassen sich auf einer SD-Karte speichern.
Plinky 12 Blocks unterteilt das Panel die Oberfläche in große Blöcke: Auf der linken Seite befindet sich eine große Spielfläche mit sechs Saiten, auf der rechten Seite ein Clip-Launcher und ein XY-Pad. Jeder Clip ist eine vollständige, 128 Schritte umfassende polyphone Sequenz mit performanceorientiertem Muting, Shuffling und Per-Step-Wahrscheinlichkeit. "Blocks” bietet außerdem Monome-Grid-Kompatibilität und eine browserbasierte Coding-Umgebung.
Der Plinky 12 ist mit einem Stereo-Line-Eingang, einem Kopfhörerausgang sowie einer USB-Stromversorgung ausgestattet. Der Preis steht noch nicht fest. Ihr könnt das Gerät auf der Superbooth 26 am Stand Z365 ausprobieren. Reguläre Tagestickets für die Messe gibt es ab 41 Euro.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller- und Messe-Website.