Zur Superbooth 26 präsentiert AnalogFX mit dem Larynx einen monophonen, semimodularen Analogsynthesizer, der die Formant-Klangerzeugung des Vorgängers in ein vollwertiges Keyboard-Instrument überführt.
Vor rund vier Jahren hatte das niederländische Boutique-Unternehmen mit dem SER-2020 eine semi-modulare Neuinterpretation des seltenen Synton Syrinx vorgelegt, der für seinen vokalen, organischen Klangcharakter bekannt ist. Der "Larynx” knüpft direkt daran an und erweitert das Konzept um eine Tastatur sowie einige neue Funktionen. Das Instrument wird erstmals öffentlich am Stand Z347 auf der Superbooth 26 (7. bis 9.2026 Mai, FEZ Berlin) gezeigt.
AnalogFX Larynx – der Synton Syrinx bekommt eine Tastatur
Wie sein Vorgänger basiert der Larynx auf zwei CEM3340-VCOs mit Suboszillator sowie der charakteristischen Dreifach-Filterstruktur des Syrinx: zwei Bandpass- und ein Tiefpassfilter auf CEM3350-Basis, ergänzt durch vier wählbare Filter-Routings. Zur Modulation stehen zwei LFOs und zwei ADSR-Hüllkurvengeneratoren bereit. 16 vorprogrammierte Formant-Einstellungen, die sich an der menschlichen Stimme orientieren, ermöglichen die schnelle Erzeugung sprachähnlicher Sounds.

Im Vergleich zum Desktop-Modell wurden ein LFO-modulierbares Stereo-Delay mit CV-Steuerung sowie eine neue Sektion mit Arpeggiator und Sequencer hinzugefügt. Zu diesen Funktionen hat der Hersteller noch keine weiteren Details veröffentlicht. Die 37-Tasten-Tastatur bietet Aftertouch und der Synthesizer ist MPE-kompatibel sowie über zahlreiche Patchbuchsen in Eurorack-Systeme integrierbar. Das Spielgefühl wird durch den vom Syrinx bekannten Druck-Controller "Touch'n'Bend” ergänzt.
Die erste Charge ist auf 50 Einheiten limitiert. Der Vorbestellpreis beträgt 929,- Euro (10 % Rabatt), die Auslieferung soll im September 2026 beginnen.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller-Website.