Bootshaus Music: Kölner Club gründet eigenes Label mit Universal Music
Das Kölner Bootshaus, seit Jahren eine fixe Größe in den globalen Top 10 der Club-Rankings, setzt ein neues Segel im Mülheimer Hafen. Mit der Gründung des eigenen Labels Bootshaus Music will der Club seinen Einflussbereich vom Dancefloor in die internationalen Charts erweitern. Für dieses ehrgeizige Projekt konnte der Club einen gewichtigen Partner an Bord holen: den Branchenriesen Universal Music.
Das Label versteht sich als "Release-Ökosystem", das die "Grassroots-Credibility" des Clubs mit der globalen Infrastruktur von Universal Music verbindet. Tracks sollen "durch direktes Feedback der Bootshaus-Community veredelt" werden. Was das konkret heißt, sagt Bootshaus Music nicht. Allerdings erhoffe man sich durch die Partnerschaft mit Universal Music "weltweite Skalierbarkeit, datengestützte Marketingentscheidungen und nachhaltige Chart-Präsenz".
Jannik Fiedler (Head of Artist Management und Recorded Music) steuert die künstlerische Entwicklung von Bootshaus Music. Daniel Busenthür (Head of Marketing), der auch als Danth produziert, übernimmt die "Synergien zwischen Club-Brand und Label-Vermarktung". Bootshaus-CEO Tom Thomas und Mitbegründer Niclas Aigner kümmern sich um die strategische Ausrichtung des Labels.
Unter dem Leitspruch "Music is everything. It connects us. It moves us. It defines us." wolle man Talente "frühzeitig identifizieren" und durch professionelle Vertriebsstrukturen auf das "nächste Level" heben. Wie sich das anhört? Erfahren wir ab dem 20. Februar 2026. Dann sollen auf Bootshaus Music erste Veröffentlichungen aus dem "Umfeld nationaler und internationaler Acts" erscheinen.
Producer:innen können aktuell Demos einreichen. Das Label hat außerdem einen Managementposten ausgeschrieben.
Das am Köln-Mülheimer Hafen gelegene Bootshaus landete in den vergangenen Jahren mehrfach auf dem DJ-Mag-Ranking der besten Clubs weltweit. Ursprünglich aus dem Warehouse hervorgegangen, hat sich die Location seit ihrer Umbenennung im Jahr 2004 von einem der frühen Veranstaltungsorte für Techno in Deutschland zu einer Bühne für EMD und Big Room entwickelt.
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