Nach vielen Schwierigkeiten herrscht jetzt Gewissheit. Das Axxon N wird bereits Ende des Monats schließen. Zuvor kämpfte der Nachfolger des Instituts für Zukunft bereits mit der Insolvenz.
Das Institut für Zukunft war lange Zeit einer der Hot Spots für die Techno-Szene der Stadt und auch des gesamten Bundes. Zehn Jahre wurde im Club an der Tierklinik gefeiert und das Ende sorgte für viel Aufsehen. In Leipzig kämpften zu dieser Zeit bereits zahlreiche Clubs mit der Schließung und ausgerechnet der "Leuchtturm" der Szene hörte in dieser Zeit ebenfalls auf. Dementsprechend bemühten sich die Stadt und die Kulturszene um eine schnelle Nachfolge am "Kohlrabizirkus", die auch mit dem Axxon N. gefunden wurde.
Das IfZ schloss Ende 2024 und übergab fast nahtlos an das Axxon N, die bereits im April 2025 ihre Türen öffnete. Das Konzept sollte aus Techno-Raves, Community-Events, Nachwuchsförderung und Konzerten bestehen – doch die alten Probleme des IfZ setzten sich scheinbar nahtlos fort. Schon im November 2025 wurde das vorläufige Insolvenzverfahren eingeleitet. Der Club konnte in der wichtigen Anlaufphase im Sommer schon nicht genug Einnahmen verzeichnen und geriet so direkt in eine finanzielle Schieflage. Dennoch, so das Credo vor drei Monaten, wolle man noch nicht aufgeben, da der Herbst für etwas Stabilität gesorgt habe.
Das scheint sich allerdings nicht gerechnet zu haben, denn jetzt ist das Ende beschlossen. Das Axxon N. hört schon Ende der Woche am 31. Januar auf und macht nach zwei letzten Raves Schluss. Das Ende des Projekts wird ein weiterer Rückschlag für die Clubkultur Leipzigs sein, denn es ist fraglich, wie der Standort nun weiter genutzt wird. Dass sich der Club dort nicht mal ein Jahr halten konnte, wird vermutlich neue Interessenten abschrecken und auch bei der Stadt für Umdenken sorgen.
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