Mit dem drumDING bringt Vermona eine Drum Machine auf den Markt, die eine einzelne, vielseitig einstellbare analoge Synthesizerstimme mit einem samplebasierten Sequenzer verbindet. Das Gerät kann ab sofort vorbestellt werden, die Auslieferung soll Anfang September 2026 beginnen.
Seit der Neugründung im Jahr 2000 fertigt Vermona analoge Synthesizer, Drum-Synths und Eurorack-Module im sächsischen Musikwinkel. Für die analoge Sektion des drumDING orientierte sich das Unternehmen am Schaltungskonzept des Klassikers DRM1, verwendete jedoch eine einzelne, dafür deutlich erweiterte Stimme.
Die Synthesizerstimme des drumDING besteht aus einem VCO mit stufenloser Überblendung von Sinus zu Rechteck, einem Rauschgenerator mit rosa und blauem Rauschen sowie einem Impulsgenerator, der zwischen Einzelimpuls und zwei Impuls-Sequenzen umschaltbar ist. Hinzu kommen ein Multimode-Filter mit 12 dB pro Oktave, das stufenlos zwischen Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Filterung überblendet, sowie ein Modulationsgenerator mit Dreieck-Wellenform. Über einen AUX-Eingang können externe Audioquellen wie Synthesizer oder Modularsysteme durch die analoge Klangerzeugung geschickt und ebenfalls gesampelt werden.
Jede der sechs Sequenzerspuren des drumDING verfügt über einen eigenen LFO sowie Insert-Effekte wie Drive, Bit Reduction und Amplitudenmodulation. Hinzu kommen zwei Delays und ein Reverb als globale Send-Effekte. Der Sequenzer umfasst bis zu sechs Tracks mit bis zu 64 Steps. Diese lassen sich individuell in Länge, Startpunkt, Abspielmuster und Clock-Teiler einstellen. Dazu kommen Parameter-Locks pro Step sowie klanglich variable Trigger-Repeats und -Ratchets. ALT-Lock fasst Parameter-Locks mehrerer Steps zusammen, während die Funktionen LOCK und TEMP steuern, ob Änderungen zurückgehalten oder sofort wirksam werden und dann per Knopfdruck rückgängig gemacht werden können.
Die Speicherung der Perkussion-Lines erfolgt auf einer SD-Karte, auf der bis zu 64 Projekte mit jeweils bis zu 64 Pattern und 32 Samples im WAV-Format Platz finden. Diese lassen sich auch außerhalb des Geräts weiterverwenden. Das Sampling selbst arbeitet mit 48 kHz, 16 Bit und einer maximalen Samplelänge von sechs Sekunden. Als Anschlüsse bietet der Vemona drumDING einen symmetrischer Main Out, sechs Einzelausgänge, einen Kopfhörerausgang, MIDI DIN und USB-B sowie einen CV-Eingang.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller-Website.