Rane liefert das versprochene Serato-Update für das motorisierte Standalone-System System One: Mit Serato DJ Pro 4.0.3 und Engine DJ 4.6 können DJs jetzt nahtlos zwischen Standalone-Quellen, Streaming-Diensten und Serato-Crates wählen – inklusive Vollkontrolle über den Touchscreen.
Rane und Serato halten ihr Versprechen und liefern kurz nach dem Marktstart des Rane System One erste großes Updates. Das motorisierte Standalone-System kann ab sofort direkt mit Serato DJ Pro kombiniert werden und fungiert dabei als Hardware-Dongle, wie man es von anderen Lösungen kennt. Besonders ist jedoch die direkte Integration und parallele Nutzbarkeit. Möglich macht dies die neue OmniSource-Plattform. Sie erlaubt einen nahtlosen Wechsel zwischen lokalen Quellen, Streaming-Anbietern und Serato. So kann man beispielsweise einen Track von einem USB-Stick wiedergeben und parallel dazu einen Titel aus Serato auf dem zweiten Deck spielen.
Um die neuen Funktionen nutzen zu können, sind Serato DJ Pro 4.0.3 und Engine DJ 4.6 erforderlich, die beide ab sofort verfügbar sind. Engine DJ 4.6 kann wahlweise direkt über WLAN Over-the-Air auf dem Gerät installiert oder manuell von enginedj.com heruntergeladen werden.
Wenn der System One mit einem Rechner verbunden wird, auf dem Serato DJ Pro läuft, erscheint auf dem Touchscreen neben den Quellen USB, SD-Karte, interner Speicher und Streaming-Dienste eine zusätzliche Serato-Quelle. Die Umschaltung erfolgt direkt, sodass über den Touchscreen in der Serato-Bibliothek navigiert werden kann, inklusive Crate-Browsing, Sortierung nach BPM oder Key, Waveform-Zoom und Track-Loading per Wischgeste.
Serato-Features direkt auf dem Rane System One
Neben der Wiedergabe unterstützt der System One nun auch Serato-Erweiterungen, wie beispielsweise Serato Video, sowie Performance-Funktionen wie Stems, Pitch Play und Scratch Bank. Beim Laden eines Serato-Tracks passen sich die Pad-Modi automatisch an die aktiven Serato-Funktionen an und ersetzen die des Rane-Geräts. Das Gleiche gilt für die Effekte, denn auch hier übernehmen die Serato-Effekte die Bearbeitung.
Im OmniSource-Modus stehen zahlreiche Streaming-Plattformen zur Verfügung, darunter Apple Music, Amazon Music Unlimited, Beatsource, Beatport, TIDAL, SoundCloud GO+, Dropbox und Spotify (über Serato DJ Pro).
Wer mehr über den Rane System One erfahren möchte, findet einen ausführlichen Praxistest auf Loop Rituals. An dieser Stelle möchte ich noch nicht zu viel verraten, aber das Gerät hat das Zeug zum echten Gamechanger.
Weitere Informationen zu den Updates finden sich auf den Websites von Serato und EngineDJ.
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