Zwei kleine Neuankündigungen, oder vielmehr alte Bekannte, sind auf der NAMM 2026 aufgetaucht. Behringer hat bei der Messe sowohl ihren kleinen Moog-Verschnitt D-Mini, als auch den JN-60 mit im Gepäck. Beide sehen sehr weit fortgeschritten aus und könnten womöglich bald genau Release-Daten bekommen.
Etwas ungewöhnliche Vorstellungen von Behringer. Der Hersteller, der sonst jede kleine Idee auf Facebook postet und nicht mit Infos geizt, hat bei der diesjährigen NAMM still und heimlich zwei "neue" Geräte ausgestellt. Das eine ist die Mini Version des Moog Model-D und das andere ein Nachbau des Juno-60. Man geht also mal wieder voll in die Vintage-Sounds und fügt weitere Klone der Produktpalette hinzu.
Behringer D-Mini: Die Mini-Familie bekommt Zuwachs von Moog
Der Model D kommt aus einer Zeit, als die Klone von Behringer noch heiß diskutiert wurden und das Geschäftsgebaren des deutschen Herstellers viel Kritik auf den Plan rief. Mittlerweile hat man sich irgendwie schlicht an die Flut von Nachbauten gewöhnt und die Frage nach der "Ethik" dieser teils dreisten Nachbauten spielt eine untergeordnete Rolle. Behringer macht munter weiter und hier und da freut man sich ja auch auf die günstigen Alternativen. Einen (ziemlich sicher) super günstigen Synthesizer könnte es bald schon mit dem D-Mini geben. Angekündigt wurde der winzige MiniMoog bereits vor vier Jahren und landete dann zu den unzähligen anderen Ankündigungen in der Schublade.
Bis jetzt, denn auf der NAMM 2026 steht plötzlich eine, wie wir finden, fertige Version des D-Mini rum. Das Mini-Format steht bei Behringer schon seit einiger Zeit hoch im Kurs und bekommt hoffentlich bald schon Zuwachs. Der D-Mini basiert natürlich auf dem Model D mit Abstrichen. Die drei Oszillatoren sind nicht einzeln regelbar, die Waveforms in 5 Shapes statt Stufenlos aufgeteilt. Wir sind dennoch gespannt und einen kleinen Moog-Abklatsch für knapp 100 Euro nehmen wir gerne mit.
Behringer JN-80: Klassische 80s Sounds mit mehr Stimmen
Ebenfalls schon vergessen und eingemottet war Behringers Nachbau des Juno-60. Die wurde 2023 unter dem Namen Neptune-80 vorgestellt und dann nicht weiter verfolgt. Jetzt gibt es aber sogar Audio von dem JN-80 – und die klingen halt wie ein Juno. Der Sound reißt heutzutage ja keine Bäume mehr aus, was aber nicht an der Qualität sondern der großen Verfügbarkeit liegt. Wer aber "the real Deal" haben will, wird das erneute Auftauchen des JN-80 feiern und darf sich auf einen Juno mit mehr Stimmen freuen. Zusätzlich gibt es einen kleinen Bidlschirm und deutlich mehr Speicherplatz als beim Original. Erste Leaks sprechen von knapp über 600,- Euro und einen baldigen Erscheinungstermin.
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