NAMM 2026: AKAI MPC XL – die neue Generation des MPC-Flagships

NAMM 2026: AKAI MPC XL – die neue Generation des MPC-Flagships

Allgemein. 20. Januar 2026 | 5,0 / 5,0

Geschrieben von:
Simon Ackers

Ein Highlight der diesjährigen NAMM kommt von AKAI. Die Große MPC XL läutet, wie schon bei der MPC Live Ende letzten Jahres, die neue Generation der klassischen Sampler/Grooveboxen ein. Deutlich mehr Power und die vielseitigen RGB-Pads sind natürlich mit an Board.

Im Dezember letzten Jahres machte AKAI auf sich aufmerksam, als die neue MPC Live vorgestellt wurde. Die dritte Generation brachte den japanischen Hersteller wieder zurück auf die Karte, denn in den letzten Jahren büßte man gegenüber anderen Grooveboxen deutlich ein. Deswegen war die Live III ein richtiges Statement, das mit sehr viel Rechenleistung und einem neuen Workflow-Konzept tatsächlich ein Novum in Sachen "DAWless Production" darstellte. Bereits im Dezember war allerdings auch klar, dass das Konzept mit nahezu 100 prozentiger Wahrscheinlichkeit auch auf AKAIs große MPC angewendet wird – und genau die ist jetzt da.

AKAI MPC XL: Eine neue Benchmark für Standalone Producing?

Die nackten Zahlen lesen sich wie bei der Live III: Der neue Gen. 2 Core kommt mit dem Vierfachen an Rechenleistung und mit 16 GB RAM gibt es sogar nochmal das Doppelte von dem der Live III. Das sorgt dafür, dass man bis zu 32 Plugin-Instrumente und 16 Audiospuren gleichzeitig laden kann. Insgesamt gibt es Raum für 256 parallel laufende Stimmen. Dazu kommt ein großer 10,1 Zoll HD-Bildschirm und direkte Buttons für nahezu jede Funktion, um großes Menudiving im Touchscreen zu vermeiden. Die MPC XL soll also nicht nur von der Leistung her ein ganzes Studio sein, sondern auch haptisch das Consolen-Feeling komplett abdecken.

Da sind zudem noch 16 Q-Link Knobs, die jeweils mit einem Bildschirm für visuelles Feedback ausgestattet sind sowie eine vergrößerte und verbesserte Sektion für die Inputs mit Pegelanzeigen. Was die Performance angeht, werden die Features der Live III übernommen. Die neuen 3D RGB-Pads fanden wir bereits in unserem Test der Live super und werden eins zu eins hier übernommen. Das gleiche gilt für den frei zuweisbaren Touch-Strip, den neuen Clip Launcher und den Step Sequencer. Alles Dinge, die uns bereits bei der Live mal mehr und mal weniger gut gefallen haben und die MPC von AKAI zu einem wirklichen Standalone-Monster gemacht haben.

2 XLR/TRS Kombis mit Phantomspeisung und Mic Preamps, 2 Instrument Inputs, 2 Phono Inputs für Turrntables, 8 Line-Outs, 8 Stereo CVs und MIDI ohne Ende.

Dementsprechend riesig und gewaltig fällt das Gerät auch aus, dass sich deutlich von der alten MPC X abhebt und nicht für jeden Home Studio Tisch geeignet ist. Mit 7,2kg ist die MPC XL nicht für unterwegs geeignet, was allerdings auch nie angedacht ist. Dafür sind die kleineren Version im Portfolio. Die AKAI MPC XL ist, stand jetzt, vermutlich das High End Standalone Studio auf dem Markt und wir sind gespannt wann wir einen davon selber in die Finger bekommen können.

Die MPC XL soll ab sofort für 2799,- Euro erhältlich sein. Weitere Informationen findet ihr hier.

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