Karst: Tim Exile veröffentlicht neues Reaktor-artiges Modularsystem für Songwriter

Karst: Tim Exile veröffentlicht neues Reaktor-artiges Modularsystem für Songwriter

News. 30. Juli 2026 | / 5,0

Geschrieben von:
Boris Alexander

Der britische Musiker und Entwickler Tim Exile hat mit "Karst” ein neues, node-basiertes Audiosystem für Songwriter vorgestellt. Es läuft zunächst im Browser und soll später auch als eigenständige App und Plug-in verfügbar sein.

Tim Exile (bürgerlich Timothy Charles Shaw) zählt seit vielen Jahren zu den intensivsten Nutzern von Native Instruments Reaktor. In Zusammenarbeit mit NI entstanden die Instrumente Flesh und The Mouth. Unter eigenem Namen veröffentlichte er unter anderem die Titel Finalist, Scapeshift, SLOO, FLOWs und das FX-Plugin SLOR. Im Jahr 2017 gründete er zudem die inzwischen eingestellte Musikplattform Endlesss.

Tim Exile ist seit den frühen 2000er-Jahren als Musiker aktiv mit Werken in den Genres Drum and Bass, IDM und Breakcore. Sein Debütalbum Pro Agonist erschien 2005 bei Planet Mu, später folgten Alben wie Listening Tree (2010) und The Shape of Sound (2012).

Karst: Tim Exile neues Reaktor-artiges Modularsystem für Songwriter

Karst ist bereits das zweite größere Projekt, das Tim Exile innerhalb kurzer Zeit veröffentlicht hat. Im April 2026 hatte er zunächst das New Modular System vorgestellt, eine Sammlung reaktorbasierter Werkzeuge zum Bau sofort spielbarer Instrumente. Dieses Projekt wurde inzwischen eingestellt und durch Karst als eigenständiges System ersetzt. Jedes Instrument in Karst bringt eine eigene generative DNA mit. Damit lassen sich eigene Zufallspatterns und Variationsalgorithmen erstellen, ohne dass sich die Nutzer um technische Details wie Notenverwaltung oder Mehrstimmigkeit kümmern müssen.

Sie sehen gerade einen Platzhalterinhalt von YouTube. Um auf den eigentlichen Inhalt zuzugreifen, klicken Sie auf die Schaltfläche unten. Bitte beachten Sie, dass dabei Daten an Drittanbieter weitergegeben werden.

Mehr Informationen

Die Instrumente erzeugen dabei automatisch Steuersignale wie Clock, Trigger und Sidechain-Impulse, die direkt an nachfolgende Instrumente im Patch weitergegeben werden – ganz ohne zusätzliche Verkabelung. Ein Würfel-Werkzeug erlaubt es zudem, per Klick kleine oder große klangliche Variationen zu erzeugen. Für den Live-Einsatz stehen 24 global zuweisbare Makro-Regler bereit, mit denen sich mehrere Parameter gleichzeitig steuern lassen.

Karst ist derzeit als Private Beta 0.1 für 69 statt 99 britische Pfund über die Hersteller-Website erhältlich. Die Standalone-Version und das Plug-in sind für später im Jahr angekündigt.

Veröffentlicht in News und getaggt mit Browser , Karst , Modular System , Producing , Software , Tim Exile

Deine
Meinung:
Karst: Tim Exile veröffentlicht neues Reaktor-artiges Modularsystem für Songwriter

Wie findest Du den Artikel?

ø: