Apple Music Hall gibt Programm bekannt: Chase & Status und Charli XCX unter den Headlinern
Pink Floyd hat die Fabrik mit ihrem Cover weltberühmt gemacht. Nun eröffnet Apple eine eigene Konzerthalle in der Battersea Power Station. Elton John ist bereits aufgetreten. Chase & Status und Charli XCX spielen im Winter.
Apple Music hat die ersten Termine für seine neue Konzerthalle in London veröffentlicht. In der Apple Music Hall im Battersea Power Station spielen bis Anfang Dezember unter anderem Chase & Status und Charli XCX. Der Saal fasst 600 Leute, gestreamt wird weltweit.
Den Auftakt bildete bereits ein Konzert von Elton John. Danach folgen Baby Keem am 2. Oktober 2026, Arlo Parks am 22. Oktober und Burna Boy am 29. Oktober. Das Drum’n’Bass-Duo Chase & Status tritt am 26. November auf, Charli XCX am 2. Dezember. Tickets verkauft Apple über die Website der Halle.
Apple beschreibt die Fabrik am Südufer der Themse als "Raum für intime Auftritte", dessen Technik trotzdem für eine Arena-Tour reiche. Die Bühne ist über 11,5 Meter breit und umbaubar, 48 Lautsprecher umgeben das Publikum. Für mindestens 16 Kameras ist fest verkabelt. Aus einem Abend sollen Künstler:innen eine Aufnahme in 3D-Audio, einen sendefertigen Mix und Multikamera-Videos mitnehmen.
Ein Streamingdienst wird Veranstalter
Oliver Schusser, für den konzerneigenen Streamingdienst Apple Music und internationale Inhalte zuständig, will Live-Musik fördern – und zwar "auf eine Weise, wie es nur Apple kann". Und: Man wolle Künstler:innen und Fans zusammenzubringen, so Zane Lowe, Global Creative Director von Apple Music. Im selben Gebäude senden künftig außerdem die in London ansässigen Hosts von Apple Music Radio aus neuen Studios. Die Battersea Fabrik wird damit auch zum Redaktionsstandort.
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Offen lässt Apple, wer an den Aufnahmen die Rechte hält. Ebenso unklar bleibt, ob Acts für den Abend bezahlt werden, was Karten kosten und ob der Stream Abonnenten vorbehalten ist. Die Apple-Community Apfeltalk fragt deshalb, ob Konzerte an Apple Music gebunden bleiben. Apple hat sich dazu bislang nicht geäußert. Auch die Übertragung ist nicht garantiert. Nach Angaben von ifun.de behält sich Apple vor, Shows aufzuzeichnen, zu fotografieren oder live zu senden, verpflichtet sich aber nicht dazu.
Fix ist: Apple ist jetzt auch Veranstalter und Austragungsort. Aktuell hat Apple Music erstmals seit vier Jahren die Abopreise angehoben, begründet mit gestiegenen Lizenzkosten. Zugleich führt der Streamer Transparenz-Tags ein, um gegen KI-generierte Musik vorzugehen.
