ADE 26: Hybrid-Synthesizer Arturia MiniFreak 49 vorgestellt
Foto: Arturia

ADE 26: Hybrid-Synthesizer Arturia MiniFreak 49 vorgestellt

News. 20. Oktober 2026 | / 5,0

Geschrieben von:
Boris Alexander

Mit dem MiniFreak 49 stellt Arturia im Rahmen des Amsterdam Dance Events 2026 einen neuen Hybrid-Synthesizer mit 49 Tasten, zwei digitalen Sound-Engines und analogen Filtern vor.

Neben den analogen Synthesizern der Brute-Serie bietet der französische Hersteller Arturia auch die hybriden MiniFreak-Modelle an. Diese kombinieren digitale Klangerzeugung mit analogen Filtern und waren bislang ausschließlich mit 37 Tasten erhältlich. Neben dem ursprünglichen MiniFreak gibt es den MiniFreak Stellar mit schwarzem Gehäuse sowie den MiniFreak Vocoder. Der neue MiniFreak 49 erweitert die Serie um ein Modell mit größerer Tastatur und zusätzlichen Bedienelementen.

Arturia MiniFreak 49 vorgestellt

Der Arturia MiniFreak 49 ist mit einer halbgewichteten Tastatur mit 49 Tasten in Standardgröße ausgestattet und bietet Anschlagdynamik sowie monophonen Aftertouch. Die sechsstimmige Klangerzeugung erfolgt über zwei digitale Sound-Engines und bietet mehr als 30 Oszillatormodi zur Auswahl, darunter Virtual Analog, FM, Wavetable, Granular- und Sample-Synthese. Alternativ lassen sich auch externe Audiosignale verarbeiten. Zur Klangformung steht pro Stimme ein analoges State-Variable-Filter mit Tiefpass-, Bandpass- und Hochpass-Modus sowie Audiokanal-FM der Filterfrequenz bereit.

Foto: Arturia

Für Modulationen gibt es zwei LFOs mit Shape-Editor und Zufallsgenerator sowie eine polyphone Cycling-Hüllkurve mit Run- und Loop-Modus. Neu hinzugekommen ist eine XYZ-Multitouch-Matrix, die sich für Modulationszuweisungen, die Preset-Auswahl und die direkte Klangsteuerung nutzen lässt und eine visuelle Rückmeldung bietet. Darüber hinaus fasst Arturia weitere Möglichkeiten zur Klangbeeinflussung unter der Bezeichnung "Freak Control" zusammen. Dazu gehören Makros sowie die Funktionen "Gate" und "Spice".

Für die Klangbearbeitung stehen drei digitale Effektslots mit jeweils 13 wählbaren Algorithmen zur Verfügung, darunter die beiden Vocoder-Modi Self und Ext In. Ergänzend gibt es Voice Panning zur Verteilung der Stimmen im Stereofeld. Die Ausstattung wird durch einen Step-Sequencer mit vier Modulationsspuren sowie einen Arpeggiator mit Oktavsprüngen, Ratchets und Repeats komplettiert.

Zur Bedienung stehen neben der Touch-Matrix ein OLED-Display sowie Pitch- und Modulationsrad aus Aluminium bereit. Anschlussseitig bietet der MiniFreak 49 einen Audioeingang, zwei Stereo-Line-Ausgänge, einen Kopfhörerausgang und einen Sustain-Pedal-Anschluss, jeweils im 6,3-mm-Klinkenformat. Hinzu kommen Clock-Ein- und -Ausgang sowie ein Reset-Ausgang im 3,5-mm-Klinkenformat, MIDI In/Out/Thru über fünfpolige DIN-Buchsen und ein USB-C-Port.

Der Arturia MiniFreak 49 wird mit 350 Werkspresets ausgeliefert und verfügt über 162 Speicherplätze für eigene Sounds. Zum Lieferumfang gehören ein externes Netzteil, ein USB-C-Kabel sowie die Software MiniFreak V als Download.

Weitere Informationen gibt es auf der Website von Arturia.

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