Der US-amerikanische Plug-in-Entwickler Cherry Audio hat mit dem SH-MAX ein neues Software-Instrument vorgestellt, das mehrere Klassiker der Roland-SH-Serie in einer erweiterten, modernen Emulation zusammenführt.
Der US-amerikanische Softwarehersteller Cherry Audio ist für seine detailgetreuen Emulationen klassischer Synthesizer bekannt und hat Produkte wie den GX-80, den Memorymode, den Crumar Spirit oder den PS-3300 im Programm. Nun erweitert das Unternehmen sein Portfolio um den SH-MAX, der gleich mehrere Roland-Boliden vereint. Seit seiner Gründung hat sich das Unternehmen auf klanglich präzise, einfach zu bedienende und vergleichsweise preisgünstige Plug-ins spezialisiert, mit denen legendäre Hardware in moderne Produktions-Workflows überführt werden soll.
Cherry Audio veröffentlicht SH-MAX: Drei Roland-Klassiker in einem Synth vereint
Mit dem SH-MAX präsentiert Cherry Audio ein Instrument, das zentrale Komponenten der historischen Roland-SH-Synthesizer in einem einzigen Plug-in zusammenführt. Die Emulation kombiniert die Oszillatoren, Filter und Modulatoren der Modelle SH-5, SH-7 und SH-3A und ergänzt sie um moderne Funktionen.
Der SH-MAX kann wahlweise monophon, duophon oder polyphon mit bis zu 16 Stimmen arbeiten. Ein vierkanaliger Step-Sequencer, der vom klassischen Model 104 inspiriert wurde, ermöglicht eine komplexe Pattern-Programmierung. Hinzu kommen eine integrierte Effektsuite mit 20 Prozessoren und eine "Touch-Effects"-Sektion, die Modulationen über Aftertouch ermöglicht. Mithilfe der Parameter "Drift” und "Slop” kann gezielt analoge Instabilität erzeugt werden. Das Plug-in wird mit über 300 Presets ausgeliefert, sodass der ikonische Sound direkt genutzt werden kann.
Der Preis liegt bei 59 Euro, eine 30-Tage-Testversion ist ebenfalls erhältlich. Ergänzend bietet Cherry Audio das Preset-Pack "Maximum Overdrive” für 9,99 US-Dollar an. SH-MAX ist als AU, VST, VST3, AAX und Standalone verfügbar. Mir persönlich haben die Klangbeispiele des Neuzugangs sehr gut gefallen. Aufgrund des überschaubaren Preises macht man hier sicherlich nichts verkehrt, wenn man auf Vintage-Sound steht.
Weitere Informationen finden sich auf der Hersteller-Website.